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„Diese Einsätze verändern meinen Blick auf das Leben“: Beta Humanitarian Help in Burundi

Seit über 10 Jahren reisen wir im Rahmen der Beta Humanitarian Help in die ärmsten Länder der Welt, um dort die notwendige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Diese Einsätze gehen aber weit über die reine medizinische Hilfe hinaus. Für Dr. med. Daniel Sattler sind sie eine persönliche Mission.
Zuletzt durfte er im Radio Bonn Rhein-Sieg über diese Arbeit und den aktuellen Einsatz, Burundi 2026 sprechen: „Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt“, erzählt Sattler im Interview bei Radio Bonn/Rhein-Sieg. „Und wir sehen dort im gesundheitlichen Bereich einfach unfassbaren Bedarf. Da laufen Menschen mit schweren Verbrennungsfolgen an Händen und Extremitäten herum, mit Tumorleiden oder unbehandeltem Brustkrebs. Der Bedarf vor Ort ist riesig.“

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Hilfe, die Perspektiven schafft

Ziel der Beta Humanitarian Help ist es, plastisch-chirurgische Hilfe in Regionen zu ermöglichen, in denen medizinische Versorgung kaum vorhanden ist. Unsere Einsätze werden aufwendig vorbereitet werden: medizinisches Equipment organisieren, Materialien transportieren, Finanzierung sichern, Abläufe koordinieren. „Wir brauchen hochwertiges chirurgisches Material und müssen die gesamte Reise organisieren und finanzieren. Aber sobald wir im Flugzeug sitzen, merkt man im Team sofort diese besondere Euphorie.“ Denn unserem gesamten Team geht es um dasselbe: Menschen aktiv helfen.
Besonders bewegend sind für uns immer wieder die Fälle von Kindern mit schweren Verbrennungen. Oft verhindern Narben und sogenannte Kontrakturen, dass Hände oder Arme richtig bewegt werden können. „Es ist ein unglaublich beflügelndes Gefühl, wenn man eine verstümmelte Hand wieder funktionsfähig machen kann. Wenn ein Kind dadurch wieder schreiben lernen kann und plötzlich eine Perspektive bekommt, das berührt uns alle.“

Was die Einsätze mit uns machen

Die humanitären Reisen hinterlassen nicht nur bei den Patientinnen und Patienten Spuren, sondern auch beim Team und bei Dr. med. Daniel Sattler selbst.
„Jedes Mal verändert sich meine Perspektive auf mein eigenes Leben hier. Man ist körperlich erschöpft, aber mental gibt einem das unfassbar viel zurück.“ Gerade diese Erfahrungen sind es, die uns antreiben weiterzumachen, trotz des enormen organisatorischen und zeitlichen Aufwands neben dem Klinikalltag. „Da ist jede Mühe, die man neben seinem normalen Job dafür macht, zu tausend Prozent wert.“

Unterstützung durch die Charity Gala

Um die Einsätze von Beta Humanitarian Help zu finanzieren, findet am 29. Mai erneut die ProBaskets Charity Gala im GOP Theater Bonn statt. Die Gäste erwartet ein prunkvoller Abend mit abwechslungsreichem, inspirierendem Abendprogramm, ausgezeichnetem Essen und exklusiven Giveaways von Judith Williams. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von Sven Otternberg von den Pro-Baskets, der die Arbeit des Teams seit Jahren begleitet.

Auch ihn bewegen die Begegnungen vor Ort tief: „Wenn man die Kinderaugen sieht, allein wenn man ihnen einen Basketball oder ein Trikot schenkt, wie dankbar sie sind … da kommen einem schon die Tränen.“

Für unser Team der Beta Humanitarian Help ist das die Motivation, immer weiterzumachen: Menschen Hoffnung, Funktion und manchmal sogar ein neues Leben zurückzugeben.

Den gesamten Radiobeitrag hören Sie unter:
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